Mit unserem Kalender zeigen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Kultur in München. Egal ob Theater, Musik, Ausstellungen … Mehr gibt es in unserer Print-Ausgabe.

Kultur in München:

Montag, 23. Mai
MOZARTFEST AUGSBURG 2022 (bis 28. Mai)
Verschiedene Spielorte und Zeiten
Programm und Tickets
Wäre Mozart auch gern einmal in den Ring gestiegen? Man traut ihm vieles zu. Scheuklappenfrei ist auch das diesjährige Mozartfest Augsburg aufgestellt, bei dem neben musikalischen Weltstars wie dem OrgelRockstar Cameron Carpenter, Avi Avital auf der Mandoline, dem Oboisten François Leleux und der Saxofonistin Jess Gillam auch zwei Boxer der Frage nachgehen, was im Jahr 2022 in der klassischen Musik »State of the Art« ist. Das internationale Festival wagt den Blick über Genregrenzen hinweg und setzt auf die Magie der Begegnung. Was ist heute visionär, ergreifend oder gar revolutionär? Und im Hidalgo-Box-Salon treten nicht nur die wilde Sopranistin Andromahi Raptis und der Pianist und Bechstein-Preisträger Toni Ming Geiger gegeneinander an – sondern auch echte Boxer im Zweikampf samt Ringrichter, mit Liedern von John Dowland und Kurt Weill in fünf Phasen. (Ralf Dombrowski)

JA, MAI
Die Staatsoper kooperiert mit Lyon. Heraus kommt zum Beispiel das Minifestival »Ja, Mai«.
BLUTHAUS
Cuvilliéstheater | 25. Mai | 20 Uhr 26., 28., 29. Mai | 20.30 Uhr
Tickets: 089 21851940
THOMAS
Utopia (ehem. Reitalle) | 23., 25., 27. Mai 20 Uhr | 29. Mai | 14 Uhr
DAS KIND DER SEEHUNDFRAU
Nationaltheater | Große Probebühne
26.–28 Mai | verschiedene Zeiten
Tickets: 089 21851920
Die Artikel von Klaus Kalchschmid und Silvia Stammen gibt es in der Ausgabe 118

DER DRANG

der drang

Der liebe Fritz (Vincent Glander) und Mitzi (Liliane Amuat) | © Birgit Hupfeld

Lydia Steier inszeniert »Der Drang« von Franz Xaver Kroetz im Marstall als rasante Sexfantasie.
Marstall |23. Mai
20 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der komplette Artikel von Gabriella Lorenz

Dienstag, 24. Mai
DIE UNERHÖRTEN

die unerhörten

V.l.: Frauen am Blutbrunnen – Nicola Kirsch, Pia Händler, Lisa Stiegler | © Sandra Then

In »Die Unerhörten« erzählen antike Frauen ihre Geschichte – mit mitreißender Musik.
Marstall | 24. Mai | 20 Uhr | 26. Juni | 19 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

EXPLORE DANCE

explore dance

Jenny Beyers »Suite« | © Thies Rätzke

Das Netzwerk explore dance – Tanz für junges Publikum geht mit einer kleinen Gastspielreihe in die Verlängerung.
PAYPER PLAY | 24.–26. Mai || OHREN SEHEN | 1.–3. Juni
HochX | Entenbachstraße 37 | Info und Tickets
Hier der Artikel von Sabine Leucht

OTL AICHER
Vor hundert Jahren, am 13. Mai 1922, wurde Otl Aicher geboren. Eine Erinnerung an den weltberühmten Gestalter, der auch mit München eng verbunden war.
OTL AICHER 100
Pavillon 333 | Türkenstr. 15 | Zum 100. Geburtstag von Otl Aicher findet vom 13. bis 29. Mai im Pavillon 333 an der Pinakothek der Moderne eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Filmen und Gesprächen statt | Alle Termine
OTL AICHER. 100 JAHRE. 100 PLAKATE
HfG-Archiv / Museum Ulm | Marktplatz 9, 8, 89073 Ulm | bis 8. Januar 2023 | Di–Fr 11–17 Uhr, Sa/So/Fei 11–18 Uhr | Das Archiv der Hochschule für Gestaltung, das Otl Aichers Nachlass pflegt, präsentiert in dieser faszinierenden Ausstellung Plakate – das Leitmedium von Aichers Werks seit 1945 – für die Volkhochschule Ulm und für die Olympischen Spiele, für Unternehmen und politisches Engagement | Führungen: jew. zweiter Sonntag (15 Uhr) und letzter Sonntag (11.15 Uhr) des Monats | Info und Veranstaltungen
Den Artikel von Wolfgang Jean Stock gibt es in der Ausgabe 118

Mittwoch, 25. Mai
UNSERE ZEIT

unsere zeit

Die Warenhaftigkeit des Lebens manifestiert sich in Blanca Añons Bühnentankstelle © Birgit Hupfeld

Simon Stone versucht im Resi »Unsere Zeit« durch die Augen Ödön von Horváths zu sehen.
Residenztheater | 25., 26. Mai | 17 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Sabine Leucht

IST MEIN MIKRO AN?
Die Fridays-for-Future-Jugend fordert in »Ist mein Mikro an?« einen Neustart der Welt.
Marstall | 25. Mai, 2. Juni | 18 Uhr
3., 23. Juni | 10 Uhr | 22. Juni | 19 Uhr
Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Anne Fritsch gibt es in der Ausgabe 118

KAY WINKLER: »EIN SIEG ÜBER DAS SIEGEN – EIN PARADOXON«

kay winkler

Kay Winklers Installation »Ein Sieg über das Siegen« in der Rathausgalerie | © Kay Winkler

Die Rathausgalerie in München zeigt Skulpturen von Kay Winkler, der danach fragt, ob man das Siegen besiegen kann.
Rathausgalerie Kunsthalle | Marienplatz 8 (Innenhof) | bis 29. Mai | Di–Sa 13–19 Uhr, So 11–19 Uhr | Eintritt frei | Finissage mit dem Künstler: 29. 5., 11 Uhr
Hier der Artikel von Joachim Goetz

Donnerstag, 26. Mai
DER SELBSTMÖRDER

der selbstmörder

© Gabriela Neeb

Claudia Bossard transponiert Nikolai Erdmanns Satire »Der Selbstmörder« ins 21. Jahrhhundert.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 26. Mai | 19.30 Uhr
Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Anne Fritsch

PARZIVAL

parzival

Die Laufschrift erläutert Personen- und Ortswechsel (Wini Gropper, Sarah Schuchardt, Pia Kolb) | © Franz Kimmel

Arno Friedrich inszeniert und kommentiert »Parzival« im Theater Viel Lärm um Nichts »postheroisch«.
Theater Viel Lärm um Nichts | Pasinger Fabrik | bis 28. Mai
Do bis Sa 20 Uhr (nicht 5.–7. Mai) | Tickets: 089 82929079
Hier der Artikel von Sabine Leucht

JEEPS

jeeps

Gabor (Vincent Redetzki) © Armin Smailovic

Nora Abdel-Maksoud lädt zur großen Kapitalismuskritik-Sause »Jeeps«.
Kammerspiele | 26., 31. Mai, 11., 12. Juni | 20 Uhr
Tickets 089 23396600
Hier der Artikel von Christiane Wechselberger

Freitag, 27. Mai
MAXI PONGRATZ: MEINE ÄNGSTE (TRIKONT)
Maxi Pongratz ist ein valentinesker Avantgardist der bayerischen Musik. Das zeigt auch sein neues Album.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 27. Mai 20 Uhr | Tickets: 089 5234655
Den Artikel von Dirk Wagner gibt es in der Ausgabe 118

ÜBERSEE
theater … und so fort | Hinterbärenbadstr. 2
27.–29. Mai, 1.–4. Juni | 20 Uhr, So 18 Uhr
Tickets: 089 23219877
Eigene Stücke werden immer mehr zum Markenzeichen des theater … und so fort im runden Pavillon in Sendling. Die Theatermacher Petra Wintersteller und Heiko Dietz haben nun zusammen ein Vierpersonenstück mit dem Titel »Übersee« geschrieben. Das klingt irgendwie altmodisch, unwillkürlich fällt einem der Überseekoffer ein, der früher einmal für Fernweh oder Weltgewandtheit stand. Ort der Handlung ist tatsächlich eine Schiffskabine, ein beengter Ort, der sich aber zu irgendeinem Ziel bewegt. Welche Ziele die Frauen und Männer verfolgen, wird nicht so ganz klar. Alle vier sind jedenfalls auf der Flucht vor irgendetwas, dem Leben, der Verantwortung, sogar dem Glück. Die Dramaturgie des Abends bestimmen die Zuschauer. Sie legen vor der Vorstellung fest, in welcher Reihenfolge die vier Teile des Abends gespielt werden. Eigentlich finden die Szenen gleichzeitig statt, aber durch die unterschiedliche Reihenfolge werden sie an jedem Abend anders gewichtet und die Einblicke in die vier Lebensentwürfe verlaufen somit leicht unterschiedlich. (Christiane Wechselberger)

FATA MORGANA

fata morgana

Ruth Bosung, Lorenz Hochhuth und Maral Keshavarz influencen | © Stefan Loeber

Julian Mahid Carly führt die Fake-Welt der Influencer als »Fata Morgana« vor.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 27. Mai | 19.30 Uhr | Tickets: 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Samstag, 28. Mai
»MENSCHEN, BILDER, ORTE – 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND« & »BIS GLEICH, ISAAK!« (bis 31. Juli)
Im Mittelpunkt der multimedialen Wanderausstellung »Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«, einem Projekt des MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, stehen Persönlichkeiten, deren Lebenswege die jüdische Geschichte in Deutschland spiegeln und auf den europäischen Raum ausweiten. Im Ägyptischen Museum wird die Ausstellung durch 22 Porträts des Fotografen Noah Cohen ergänzt. Er hat jüdische Menschen an ihren Lieblingsplätzen und jenseits aller Stereotype aufgenommen. (Christiane Pfau)
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Gabelsberger Str. 35 | Di 10–20 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr

BNKR – CURRENT REFLECTIONS ON ART AND ARCHITECTURE THE ARCHITECTURE OF TRANSFORMATION (bis 29. Mai 2022)
Die Ausstellungs-Trilogie »The Architecture of« präsentiert künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Jedes Kapitel knüpft dabei direkt an die wechselvolle Geschichte des BNKR – ursprünglich im Zweiten Weltkrieg als getarnter Luftschutzbunker errichtet, dann in den Nachkriegsjahren als Internierungslager genutzt, und schließlich in ein Wohnund Bürohaus umgewandelt. Der letzte Teil der Trilogie bezieht sich auf die aktuelle Transformation des Gebäudes und thematisiert den architektonischen Wandel im gesellschaftlichen Zusammenhang. Sechs Künstler aus den USA, Kanada, Saudi-Arabien, Frankreich, Belgien und der Schweiz zeigen Arbeiten, die zum Teil speziell für den BNKR entstanden sind. Eine für die Ausstellung in Auftrag gegebene Sound-Installation der Schweizer Künstlerin Hannah Weinberger komplementiert bestehende Lücken der Architektur durch akustische Interventionen. (Christiane Pfau)
BNKR | Ungererstr. 158 | Sa, So 12–18 Uhr

Sonntag, 29. Mai
NACHTS. CLUBKULTUR IN MÜNCHEN

nachts

Techno, legendär: Industrieästhetik im Ultraschall | © Marcus Zumbansen

Dirk Wagner stand selbst oft an den Plattentellern. Diesmal schlendert er durch die Ausstellung »Nachts«.
Münchner Stadtmuseum | St.-Jakobs-Platz 1
bis 8. Januar 2023 | Di bis So 10–18 Uhr
Tickets: 089 233 22370
Hier der Artikel von Dirk Wagner

JOHANNA VON ORLEANS
Regisseur Nikolas Darnstädt deutet »Johanna von Orleans« zur Fantasy-Hexe um.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 29., 30. Mai | 19.30 Uhr | Tickets: 089 5234655
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Ausgabe 118

LIKE LOVERS DO

like lovers do

Thema ernst, Setting comichaft poppig (Ensemble) | © Krafft Angerer

Pınar Karabulut verpoppt Sivan Ben Yishais Vergewaltigungspanorama »Like lovers do«.
Kammerspiele | 29. Juni | 20 Uhr
Tickets: 089 23396600
Hier der Artikel von Anne Fritsch

Montag, 30. Mai
FUJIKO NAKAYA. NEBEL LEBEN

fujiko nakaya

Fukjio Nakaya: »Nebel Leben« | Installationsansicht, 2022, Haus der Kunst | Foto: Andrea Rossetti

Die umfassende Retrospektive der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya im Haus der Kunst macht Nebelskulpturen erlebbar.
Haus der Kunst | Prinzregentenstr. 1 | bis 31. Juli | Mo, Mi, Fr bis So 10–20 Uhr, Do bis 22 Uhr | Symposium »Technobodies«: 29.–31.
Juli | Informationen und Führungen
Hier der Artikel von Erika Wäcker-Babnik

Mittwoch, 1. Juni
MOUSE ON MARS: SPATIAL JITTER
Das Lenbachhaus zeigt im Kunstbau eine raumgreifende Soundinstallation des Avantgardemusik-Duos Mouse on Mars.
Kunstbau München der Städtischen Galerie im Lenbachhaus | U-Bahnhof Königsplatz, Zwischengeschoss | bis 18. Sept. | Di bis So, 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr | Performance: 24. Juni / 29. Juli, 19–21 Uhr | Konzert: 9. Sept., 21 Uhr, im Muffatwerk | Schallplatte mit eingeheftetem Booklet, Texte deutsch und englisch, zum Preis von 29,90 Euro
Den Artikel von Joachim Goetz gibt es in der Ausgabe 118

Donnerstag, 2. Juni
STANDPUNKT.E: THOMAS HAUERT (auch 3. Juni)
Schwere Reiter | 20.30 Uhr | Info und Tickets
Die Tanztendenz – die erste Produktionsgemeinschaft für zeitgenössischen Tanz in Deutschland – wurde 1987 von fünf Gruppen der freien Szene in München als Verein gegründet. Heute sind es 24 Mitglieder, und auch die Gründer*innen (bisauf den nach Berlin abgewanderten Bonger Voges) sind hier noch aktiv. Kein »Jubiläum« feiert, aber immerhin schon 13 Jahre gibt es das Format »STANDPUNKT.e – welcome to my world«, mit dem die Tanztendenz zweimal im Jahr, immer wieder aufs Neue Überraschungen präsentierte und eindrückliche Erfahrungen ermöglichte. Die eingeladenen Tanzschaffenden entwickeln während einer Woche Gastaufentalt im Schwere Reiter eigene Formate, mit denen sie an zwei Abenden das Publikum in ihr Universum einladen und Einblicke geben in ihre Inspirationsquellen und künstlerischen Strategien. Anfang Juni 2022 ist der in Brüssel lebende Schweizer Choreograf Thomas Hauert zu Gast, der mit seiner 1998 gegründeten Cie. ZOO höchst erfolgreich international tourt. In München war er zuletzt 2021 und 2017 mit Arbeiten bei der Tanzwerkstatt Europa vertreten, 2019 bei »Minutemade« am Gärtnerplatz. (Thomas Betz)

FESTIVAL LOOK INTO THE FUTURE IV
Das Festival »Look Into The Future IV« lockt über Pfingsten zu Grenzgängen an die Salzach.
Kloster Raitenhaslach | Burghausen 2.–5. Juni | verschiedene Zeiten | Tickets: 08677 887140
Den Artikel von Ralf Dombrowski gibt es in der Ausgabe 118

Freitag, 3. Juni
DER ROMANTISCHE BLICK. WERKE AUS DER SAMMLUNG MAIBAUM LÜBECK

der romantische blick

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829): »Kosmische Landschaft« | nach 1821
Öl auf Leinwand, 67 x 63 cm | © Sammlung Maibaum Lübeck

Eine außergewöhnliche, noch nie gezeigte Privatsammlung von Landschaftsbildern romantischer Künstler ist in Fürstenfeldbruck zu entdecken.

Museum Fürstenfeldbruck | Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck | bis 31. Juli | Di–Sa 13–17 Uhr, So/Fei 11/17 Uhr
Hier der Artikel von Thomas Betz

WER IMMER HOFFT, STIRBT SINGEND

wer immer hofft stirbt singend

Leni Peickert (Julia Gräfner) will den Zirkus retten © Maurice Korbel

»Wer immer hofft, stirbt singend« holt Alexander Kluges »Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos« auf die Bühne.
Kammerspiele | 3. Juni | 20 Uhr | 25. Juni | 19 Uhr | 26. Juni | 15 Uhr | Tickets: 089 23396600
Hier der Artikel von Tobias Obermeier

Samstag, 4. Juni
VALIO TCHENKOV: »CREAM DREAM« (bis 4. Juni)
Wohlgefühl und traumhaften Kunstgenuss verspricht der Aufenthalt in der »CREAM DREAM«-Präsentation. Valio Tchenkov liefert in seinen Gemälden allerdings alles andere als seichte Unterhaltungsakrobatik. Stattdessen trifft man auf menschliche Abgründe und offene Fragen zu Leben und Kunst, Kommerz und Katastrophe.
Belleparais | Schellingstr. 54 | Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 12–15 Uhr

Sonntag, 5. Juni
ÜBER MENSCHEN

theater in münchen

Grau in Grau auf dem Dorf (v.l. Pola Jane O’Mara, Julian Gutmann, Steffen Link, Maral Keshavarz) | © Gabriela Neeb

Gefühle bleiben in Christian Stückls Adaption von Juli Zehs Roman »Über Menschen« auf der Strecke.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 5., 8., 9., 17. Juni | 19.30 Uhr | Tickets: 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Montag, 6. Juni
DIE TRÄUME DER ABWESENDEN

die träume der abwesenden

Die Überlebenden feiern das Leben (Ensemble) | © Sandra Then

Mit »Die Träume der Abwesenden« gelingt Stephan Kimmig ein berührender Abend über die generationenübergreifenden Wunden der Schoa.
Residenztheater | 6. Juni | 17 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Sabine Leucht

ANIMAL FARM

animal farm

Frisur-, Figur- und Huf-Features machen die Tiere in »Animal Farm« plastisch (Ensemble) | © Judith Buss

Sapir Heller inszeniert »Animal Farm« nach George Orwell am Volkstheater.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 6. Juni | 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Sabine Leucht

EURE PALÄSTE SIND LEER (ALL WE EVER WANTED)

eure paläste sind leer

Leoni Schulz als ausgebrannte McDonald’s-Clownin
© Armin Smailovic

Die Uraufführung von Thomas Köcks »Eure Paläste sind leer (all we ever wanted)« ist eine große Anklage.
Kammerspiele | 6. Juni | 19 Uhr
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Dienstag, 7. Juni
HEIDI IN ISRAEL. EINE SPURENSUCHE.

heidi in israel

»Heidi«-Ausgabe von 1957/58: »Heidi Bat HeHarim« (Heidi, Tochter der Berge) | Illustration: Arie Moskowitsch,
Tel Aviv, Verlag Amichai, 1957/58 | © Heidi Archiv, Heidiseum

Das Jüdische Museum folgt in einer Ausstellung den Spuren von Johanna Spyris Roman »Heidi« in Israel.
Eine Ausstellung des Heidiseums in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München
St.-Jakobs-Platz 16 | bis 16. Oktober | Di bis So 10–18 Uhr | Ein Ausstellungsgespräch mit Nurit Blatman und Peter O. Büttner ist über YouTube und Facebook abrufbar | Rundgänge: Sa/So 13.30–14.30 Uhr; Familienrundgang So 12.6./3.7./7.8./4.9./2.10. 11–12 Uhr (gratis, nach Vorabanmeldung) | Der Katalog zur Ausstellung (Wehrhahn Verlag, 264 Seiten) kostet im Museum 16,60 Euro (Buchhandel 22 Euro)
Hier der Artikel von Eva-Elisabeth Fischer

Mittwoch, 8. Juni
LOLA M.
Georg Ringsgwandl packt die historische Skandalstory um »Lola M.« in ein höchst vergnügliches szenisches Konzert.
Cuvilliéstheater | 8., 16. Juni | 19.30 Uhr
Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Ausgabe 118

Freitag, 10. Juni
DIE FLEDERMAUS
Das Gärtnerplatztheater glänzt mit einer neuen »Fledermaus«.
Gärtnerplatztheater | 10., 13., 15. Juni
19.30 Uhr | Tickets: 089 21851960
Den Artikel von Rita Argauer gibt es in der Ausgabe 118

Sonntag, 12. Juni
TARTUFFE ODER DAS SCHWEIN DER WEISEN
Claudia Bauer bringt Peter Lichts Molière-Überschreibung »Tartuffe« als exaltierten Dauerklamauk auf die Bühne.
Residenztheater | 12. Juni | 18.30 Uhr | 27. Juni | 19.30 Uhr
Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Hannes S. Macher gibt es in der Ausgabe 118

Donnerstag, 16. Juni
DIE LUSTIGE WITWE (ab 3. Mai)
Hofspielhaus | Falkenturmstr. 8 | 20 Uhr | Tickets: 089 24209333
Termine
Was der Komischen Oper Berlin und ihrem Intendanten Barrie Kosky lieb ist, kommt dem Münchner Hofspielhaus gerade recht: die Operette. Liegt der Fokus der Operettenrenaissance auch oft auf der Jazzoperette oder Berliner Operette der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, so hat auch die Wiener Operette einiges zu bieten. Zum Beispiel eine Frauenfigur, die – für 1905 eher ungewöhnlich – die Hosen an und die Zügel in der Hand hat. Christiane Brammer bringt Franz Lehárs »Lustige Witwe« in gendermäßig gegenläufiger Besetzung mit Chris Kolonko als Hanna Glawari auf die Bühne ihres kleinen Theaters. Zusammen mit ihm sowie Burkhard Kosche, Anna Magdalena Perwein und Christoph Theussl reist das Publikum nach Paris, wo nach einigen Wirrungen, kleinen Lügen, falschen Vorspiegelungen, flotten GrisettenTänzen und feucht-fröhlichen Abenden im Maxim Hanna ihren Danilo kriegt. (Christiane Wechselberger)

Montag, 4. Juli
PASSAGEN

passagen

António Casalinho in »Bilder einer Ausstellung« von
Alexei Ratmansky | © Wilfried Hösl

Intensive zeitgenössische Choreografien vereint »Passagen«, der neue Dreiteiler des Bayerischen Staatsballetts.
Nationaltheater | 4. Juli | Einführung jeweils 1 Std. vor Beginn im 1. Rang | Tickets: 089 21851920
Hier der Artikel von Eva-Elisabeth Fischer

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