Mit unserem Kalender zeigen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Kultur in München. Egal ob Theater, Musik, Ausstellungen … Mehr gibt es in unserer Print-Ausgabe.

Kultur in München

Donnerstag, 29. Februar
DER STURM/DAS DÄMMERN DER WELT
Jan-Christoph Gockel verknüpft Shakespeare mit Werner Herzog. Interessant, aber leider ermüdend kopflastig.
Kammerspiele | 29. Feb. | 19.30 Uhr | Tickets 089 23396600

EXEMPLA 2024

exempla

Stein der anderen Art – Jo Kley: »Astronaut«
2014 | Diabas (Findling), 29 x 31 x 35 cm | © Jo Kley

Auf der Sonderschau EXEMPLA in der Abteilung Handwerk & Design auf der Handwerksmesse dreht sich alles um den schönen Stein, wie auch in Teilen auf der Sonderschau SCHMUCK.
Handwerk & Design auf der Internationalen Handwerksmesse, Halle B1 | Am Messesee 2 (U-Bahn Messestadt West) | 28. Februar bis 3. März | Mi-So 9.30–18 Uhr | Informationen zur Messe
EXEMPLA: Die Sonderschau auf der Handwerksmesse München

SCHATTENS TRAUM
Zum 25. Geburtstag des theater … und so fort inszeniert Gerd Lohmeyer »Schattens Traum« von Markus Fenner.
theater … und so fort | Hinterbärenbadstr. 2 | 29. Feb., 1.–3., 8.–10., 22., 23., 29.–31. März | 20 Uhr (24. Feb. 19, So 18 Uhr) | Tickets: 089 23219877
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 137

»ZIGEUNER-BOXEN« (auch 29. Feb.)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Wie wir wurden, was wir sind« mit Ausstellungen, Theater, Film, Lesungen und Diskussionen spielt die
Tollhaus Theater Compagnie das Stück »Zigeuner-Boxer«: Hans erzählt rückblickend von seiner Freundschaft mit dem Boxer Ruki, der sich im Ring leichtfüßig-tänzelnd und schneller als alle anderen bewegte. Dann kam der Sommer, in dem die Nazis dem »Zigeuner-Boxer« den Meistertitel nahmen, und dann traf er Ruki erst im Arbeitslager wieder. Das Stück nach der Lebensgeschichte von Johann »Rukeli« Trollmann erzählt von Unrecht, Schuld – und von Zivilcourage. (Christiane Pfau)
Pasinger Fabrik | August-Exter-Str.1 | 20 Uhr | Tickets

MARTIN CREED – I DON’T KNOW WHAT ART IS

martin creed

Martin Creed vor »Work No. 2333«
(2015) und »Work No. 740« (2007) | Dispersionsfarbe auf Wand im Vordergrund »Work No. 960« (2008) Kakteen

Mit Witz, Minimalismus und Bällebad zeigt der Brite Martin Creed, dass Kunst banal und tiefsinnig zugleich sein kann. Seine Schau im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt nennt er ironisch »I don’t know what art is« – dabei ist sie Konzeptkunst vom Feinsten.
Museum für Konkrete Kunst | Tränktorstr. 6–8, Ingolstadt | bis 3. März | Di–So 10–17 Uhr | Führungen und Info
Hier der Artikel von Gabi Czöppan

MEINE GESCHICHTE (29. Feb. bis 2. März)
Teamtheater Salon | Am Einlaß 4 | Do bis Sa 20 Uhr |
Tickets: 089 2604333
Was den Kammerspielen recht ist, ist dem Teamtheater nur billig. George Podt, der ehemalige Leiter der Schauburg inszeniert einen Text der Schottin A.L. Kennedy als deutschsprachige Uraufführung. Wir leben in einer komplizierten Welt, und da kann das Geschichtenerzählen zumindest Ausflucht sein, im besten Fall aber Inspiration. Puppenspieler Andreas Neumann macht in »Meine Geschichte« mit de Komik des Scheiterns vertraut. Und zwar mit Hilfe einer Hyäne. Die ist eine Klappmaulpuppe und erzählt von albtraumhaften Zahnarztbesuchen, gescheiterten Lebensentwürfen und enttäuschende Rendezvous. Im skurrilen Dialog der weiblichen Hyäne mit dem männlichen Puppenspieler
können auch schon mal Welten aufeinanderprallen. So wie in Kennedys Geschichten. (Christiane Wechselberger)

BILDER VON UNS

bilder von uns

Auf der Suche nach den Leerstellen in der eigenen Biografie | © Arno Declair

Christian Stückl macht aus Thomas Melles Missbrauchsstück »Bilder von uns« einen aufwühlenden Abend.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 29. Feb. | 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Silvia Stammen

YVONNE, PRINZESSIN VON BURGUND
Miloš Lolić verpackt »Yvonne, Prinzessin von Burgund« in eine überdrehte Groteske.
Marstall | 29. Feb. | 20 Uhr (So 19 Uhr) | Tickets: 089 21851940

GAUTHIER DANCE//DANCE COMPANY: »ELEMENTS«
Der neue Abend der Company von Eric Gauthier ist Anlass genug, um wieder mal nach Stuttgart zu fahren: 16 Tänzer und Tänzerinnen bringen vier Uraufführungen von Mauro Bigonzetti, Sharon Eyal, Andonis Foniadakis und Louise Lecavalier auf die Theaterhaus-Bühne. Weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl: der Vier. Die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: am 29. Februar. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Choreografen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge: Für den Römer Mauro Bigonzetti hat Eric Gauthier das Element
Erde ausgewählt. Sharon Eyal hypnotisiert Ensemble und Publikum mit Feuer, das griechische Inselkind Andonis Foniadakis arbeitet
zum Thema Wasser, und Louise Lecavalier, Ikone des zeitgenössischen kanadischen Tanzes, widmet sich der Luft. (Christiane Pfau)
Theaterhaus Stuttgart | Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart | weitere Vorstellung: 1.3. bis 20.3. | Tickets und Informationen

FÜRCHTET EUCH!
Kulturzentrum Giesinger Bahhnhof | 19.30 Uhr | Reservierung: ticket@kolibri-stiftung.de
Seit 2018 spielt Holger Paetz von Februar bis Ostern seine alljährliche Buß- und Fastenpredigt »Fürchtet Euch!«. Und der Titel ist Programm. In diesem Jahr hält Pater Paetz die Predigt bei einer Benefizveranstaltung für die interkulturelle Stiftung Kolibri zugunsten von Geflüchteten und Migrant*innen. Paetz hat jahrelang das Nockherberg-Singspiel geschrieben und weiß also, wie man Politikern eine Standpauke hält. Er wird verbale Watsch an politische Pappnasen verteilen und ihnen gedanklich heimleuchten, damit sie in sich gehen. Material dafür ist auf den Zeitungsseiten täglich reichlich vorhanden, vor allem am rechten Rand. Das Sündenregister ist übervoll und der Zorn des Paters ist ihnen gewiss und wird reichlich ausgeschenkt werden. (Christiane Wechselberger)

Freitag, 1. März
MÜNCHNER SCHMUCKTAGE
Die traditionsreichen Münchner Schmucktage stellen die ganze Bandbreite zeitgenössischer Schmuckgestaltung aus aller Welt vor.
Schmuck-Info Point im Ruffinihaus am Rindermarkt 10: ab 20. Februar
Den Artikel von Julie Metzdorf gibt es in der Nummer 137

TURNER. THREE HORIZONS

william turner

Joseph Mallord William Turner, »Snow Storm – Steam-Boat off a Harbour’s Mouth / Schneesturm – Ein Dampfschiff im flachen Wasser vor einer Hafeneinfahrt«, ausgestellt 1842, Tate: Accepted by the nation as part of the Turner Bequest 1856 © Foto Tate

Das Lenbachhaus feiert in einer fulminanten Schau den englischen Künstler William Turner.
Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus | Zwischengeschoss U-Bahnhof Königsplatz | bis 10. März 2024 | Di–So 10–18, Do, Fr 10–20 Uhr | jeden ersten Do im Monat freier Eintritt | Es empfielt sich, Zeitfenstertickets online zu erwerben Audioguide gratis | Die Publikation (400 Seiten, 100 Abb.) kostet 22 Euro | Führungen
Den Artikel von Erika Wäcker-Babnik

NOVECENTO: DIE LEGENDE VOM OZEANPIANISTEN

novecento

Henry Arnold erzählt als Tim die Geschichte vom Ozeanpianisten | © Foto Tobias Melle

Edgar Reitz’ »Heimat«-Star Henry Arnold spielt »Novecento« im Hofspielhaus und bringt die Pianosaiten zum Glühen.
Hofspielhaus | Falkenturmstr. 8 | 1., 31. März, 1. April | 20 Uhr | Tickets: 089 24209333
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

BRECHTFESTIVAL – NO FUTURE

brechtfestival

Ali Tekbaş und Gülseven Medar in »Hayat Seni Çok Seviyorum« | © Orcun Kaya

Beim Brechtfestival in Augsburg spielen die Krisen der Welt eine gewichtige Rolle.
Augsburg | verschiedene Orte | 23. Februar bis 3. März | Programm und Tickets
Hier der Artikel von Christiane Wechselberger

RICHARD SIEGAL: BODY WITHOUT ORGANS
Richard Siegal und sein Ballet of Difference gastieren mit »Body Without Organs« in der Muffathalle.
Muffathalle | Zellstr. 4 | 1./2. März | 20 Uhr | Info und Tickets
Den Artikel vom Miriam Althammer gibt es in der Nummer 137

THIS IS ME, THIS IS YOU. DIE EVA FELTEN FOTOSAMMLUNG

this is me

Roni Horn: Detail aus der Serie »This is Me, This is You, 1997–2000« | © Roni Horn / Museum
Brandhorst

Die großartige Fotosammlung von Eva Felten widmet sich Bildern von Menschen und ist nun im Museum Brandhorst zu sehen.
Museum Brandhorst | Theresienstr., Ecke Türkenstr. | bis 7. April | Di bis So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr | Führungen: gratis (Ticket 30 Min. vor Beginn): 10./24.2., 16 Uhr (auf Englisch 16.30 Uhr); 1.2., 17 Uhr | After Work Dialoge: 18.1. und 15.2., 18.30 Uhr
Hier der Artikel von Bettina Wagner-Bergelt

KUBACH & KROPP
STEIN – LICHT – KLANG. STEINSKULPTUREN
Die Skulpturen von Kubach & Kropp in der Galerie Gudrun Spielvogel sind Wunderwerke der Materialbearbeitung.
Gudrun Spielvogel Galerie | Maximilianstr. 45 | bis 9. März | Mi bis Fr 14–18 Uhr, Sa 11–14 Uhr
Den Artikel von Erika Waecker-Babnik gibt es in der Nummer 137

ALS LEBTEN WIR IN EINEM BARMHERZIGEN LAND
Wiebke Puls und Edmund Telgenkämper brillieren in A.L. Kennedys »Als lebten wir in einem barmherzigen Land«.
Kammerspiele | 1. März | 20 Uhr | Tickets: 089 23396600
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 137

KATERYNA BADIANOVA: »LÜCKEN IN DER GESCHICHTE KOMPONIEREN« (bis 3. März)
Kateryna Badianova thematisiert die Geschichte der ukrainischen Kunst von der vor-sowjetischen Zeit bis heute unter dem Motto »Kritik als Sorge und Vergnügen«. Viele Bilder, Menschen, Phänomene und ihre Erwähnung haben das 20. Jahrhundert nicht überlebt. Ihre experimentelle Auslöschung durch die sowjetische Geschichtsschreibung war bemerkenswert erfolgreich. Badianova fragt: Wie funktioniert das Repräsentationssystem des Sozialistischen Realismus heute noch, und welche Möglichkeiten haben Künstler und Wissenschaftler, um die Vergangenheit der ukrainischen Kunst aufzuarbeiten? Die Künstlerin plädiert für eine überraschende Haltung – die Liebe. (Christiane Pfau)
Villa Concordia | Concordiastraße 28, 96049 Bamberg | Mo–Do 8–12 Uhr und 13–15 Uhr, Fr 8–13 Uhr, Sa/So 11–16 Uhr

MEREDITH MONK. CALLING.

meredith monk

Es gibt viel zu entdecken. Meredith Monk zeigt der Avantgarde seit Jahrzehnten, wohin man sich gestalterisch bewegen kann | © Christine Alicino

Sängerin, Komponistin, Performance-Star: Multitalent Meredith Monk wird im Haus der Kunst mit einer Retrospektive geehrt.
Haus der Kunst | Nordgalerie, Prinzregentenstr. 1 | 10. Nov 2023 bis 3. März 2024 | Mo bis So 10–20 Uhr, Di geschlossen, Do 10–22 Uhr | Tickets: 089 21127113
Hier der Artikel von Gabi Czöppan

Samstag, 2. März
ANDERSENS ERZÄHLUNGEN

andersens erzählungen

Die Meerhexe (Oliver Stokowski, li.) und die kleine Meerjungfrau (Isabell Antonia Höckel, re.) | © Sandra Then

Philipp Stölzl amalgamiert Leben und Geschichten in »Andersens Erzählungen«.
Residenztheater |2., 4., 30. März | 19.30 Uhr | 24. März, 31. April | 18.30 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Anne Fritsch

WALLENSTEIN
Jan-Philip Gloger verdichtet Schillers »Wallenstein« am Staatstheater Nürnberg zum psychologischen Drama.
Staatstheater Nürnberg | 2., 9., 15., 23. März, 14., 21. April | 19 Uhr | Tickets: 0180 1344276
Den Artikel von Florian Welle finden Sie in der Nummer 138

REINEKE FUCHS

reineke fuchs

Das Ensemble als lässige Tiermeute | © Sandra Then

Schorsch Kamerun macht aus Goethes »Reineke Fuchs« eine überbordende Kostümshow mit Aussage.
Marstall | 2. März, 17 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Anne Fritsch

ABGESPECKT
Das Lach- und Schieß-Ensemble wagt nach drei Jahren Pause mit »Abgespeckt« einen Neustart im Silbersaal des Deutschen Theaters.
Lach- und Schießgesellschaft im Deutschen Theater | Silbersaal | 2. März, 2., 9. April, 26. Mai | Tickets: info@lachundschiess.de
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 137

DER ZAUBERBERG
Claudia Bossardt macht in ihrer »Zauberberg«-Inszenierung das Vergehen von Zeit fühlbar.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 2., 3. März 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Den Artikel von Anne Fritsch gibt es in der Nummer 137

JOSEF E. KÖPPLINGER / CARL ZELLER: DER VOGELHÄNDLER

operette

Baron Weps (hier: Holger Ohlmann), eine Witzfigur im »Vogelhändler«, mit Gefolge-Chor | © Marie-Laure Briane

Josef E.Köpplinger schätzt die Operette. Wie man sie inszeniert, erfuhr Wolf-Dieter Peter im Gespräch mit dem Intendanten des Gärtnerplatztheaters.
Gärtnerplatztheater | 2.3./16.3. | je 19:30 Uhr| Tickets: 089 2185 1960
Das Interview von Wolf-Dieter Peter gibt es in der Nummer 137

DIE LÜCKEN IM LITERARISCHEN GEDÄCHTNIS DER STADT
PROGRAMM ZUM TAG DER ARCHIVE 2024
Monacensia | 10-17 Uhr
Wenn von der Monacensia die Rede ist, dann immer auch von ihrer Funktion als dem »Gedächtnis der Stadt«. Nach den strukturellen Lücken dieses Gedächtnisses jedoch beginnt man erst seit einigen Jahren zu fragen. Und die Antworten darauf sind so beredt wie spannend: Denn lange wurde immer an die gleichen Namen erinnert, Frauen nahmen nur geringen Raum ein und Schriftsteller:innen mit Migrationserfahrung sind im Archiv einer Stadt, die seit jeher Einwanderungsstadt war, kaum zu finden. Am Tag der Archive informiert die Monacensia über die Archivarbeit mit Kurzvorträgen und Führungen. Dr. Patrick Geiger stellt das Archiv Salamander vor (10 Uhr und 15 Uhr), Dr. Rebecca Faber spricht über die Malerin und Performance-Künstlerin Rabe Perplexum und Multimedia im Archiv (11 Uhr). Elena Zeidler widmet sich der Altersarmut bei Künstlerinnen der Schwabinger Bohème (12 Uhr), Matthäus Feigk und Thomas Schütte beschäftigen sich mit der Rettung von Kulturgut (13 Uhr) und 100 Jahre Literaturarchiv (16 Uhr). Anke Büttner und Olivia Ebert informieren um 14 Uhr über #femaleheritage. (Gisela Fichtl)

PETER EÖTVÖS: VALUSCHKA
Kurz nach der Uraufführung in Ungarn präsentiert das Theater Regensburg Peter Eötvös’ tragikomische Oper »Valuschka«.
Theater Regensburg | Bismarckplatz 7 | 2., 3. März, 11. April, 11.Mai | 19.30 Uhr (So 18 Uhr) | Tickets: 0941 5072424
Den Artikel von Roland H. Dippel gibt es in der Nummer 137

18. MÜNCHNER BÜCHERSCHAU JUNIOR (bis 10. März)
Fat Cat (Gasteig) & digital | tgl. 9–18 Uhr
Ein Lesefest für Jung und Alt war die Bücherschau junior schon immer. Dieses Jahr zieht sie mit der großen Buch- und Medienausstellung zum Blättern, Schmökern und Vorlesen in den Gasteig (Fat Cat) zurück. Freitag, Samstag und Sonntag können Kinder ab fünf Jahren in der Monster-Werkstatt das Fat Cat mit Monstern aus Papier und Pappe bevölkern. Erwachsene werden von Birgit Franz und Christine Paxmann über die Kinder- und Jugendbuch-Highlights des Frühlings informiert (7. März, 16.30 Uhr). Und im Familienprogramm lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Büchern (u.a. Sabine Bohlmann, Willi Weitzel, Kristina Andres, Timo Parvela sowie Paul und Hannes Maar). Die Illustrationsausstellung zeigt in diesem Jahr die Originale aus »Der Wortschatz« von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger und lädt zu einer ganz besonderen Schatzsuche ein … (Gisela Fichtl)

ALBERT HIEN: MOVIMENTI
Albert Hien macht bei Walter Storms das Licht an.
Walter Storms Galerie | Schellingstr. 48, Rückgebäude | bis 30. März | Di–Fr 11–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr
Den Artikel von Christiane Pfau gibt es in der Nummer 138

Sonntag, 3. März
WAHNSINN – ILLEGALE AUTORENNEN

wahnsinn

Der Jeep von Michael Warshitsky, der am 1. Februar 2016 als Opfer eines illegalen Autorennens in Berlin starb | © Deutsches Museum, Foto: Reinhard Krause

Das Verkehrszentrum des Deutschen Museums demonstriert Aspekte des Temporauschs.
Verkehrszentrum des Deutschen Museums | Theresienhöhe, Halle III | bis 20. Mai 2024 | täglich 9–17 Uhr
Hier der Artikel von Christiane Pfau

MINETTI
Große Theaterkunst: Claus Peymann inszeniert Thomas Bernhards »Minetti« mit Manfred Zapatka.
Cuvilliestheater | 3., 14. März | 18.30 Uhr | 31. März | 19 Uhr | 15. April | 20 Uhr | Tickets: 089 21851940

WILDERNESS

wilderness

Britischer Humor: Perry Rose und Rachel Ponsonby in »Wilderness« | © GOP Varieté Theater

Die GOP-Show »Wilderness – Treffen im Wald« ist ein fabelhaftes Skurrilitäten-Kabinett.
GOP Varieté-Theater | Maximilianstr. 47 | bis 10. März | Di bis Do 20 Uhr, Fr, Sa 17.30 und 21 Uhr, So 14.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 210288444
Hier der Artikel von Sabine Leucht

Montag, 4. März
GERHARD RICHTER. ROT – GELB – BLAU
Gerhard Richters großformatige Gemälde »Rot«, »Gelb« und »Blau« wurden restauriert und hängen nun wieder in der Firmenzentrale von BMW. Supermoderne Glassafes schützen sie, schirmen aber auch die Wahrnehmung der Besucher ab.
BMW-Tower | Petuelring 130 | immer, Montag bis Freitag, 8–18 Uhr

WANGSHUI. TOLERANZFENSTER IN ANDEREN RÄUMEN. ENVIRONMENTS VON KÜNSTLERINNEN 1956–1976

wangshui

WangShui. Toleranzfenster – Installationsansicht bei der Eröffnung, Haus der Kunst 2023 | Foto: Milena Wojhan

Haus der Kunst | Prinzregentenstr. 1 | bis 10. März 2024 | Mi–Mo 10–20 Uhr, Do bis 22 Uhr | Führungen zu »In anderen Räumen« und weitere Termine
Hier der Artikel von Joachim Goetz

DORIS UHLICH: IN ORDNUNG

in ordnung

Das Ensemble von Doris Uhlichs »In Ordnung« | © Julian Baumann

In dem Ensembletanzstück »In Ordnung« erkundet die österreichische Choreografin Doris Uhlich die Kraft des Chaos und der Verschiebungen.
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus | 4. und 26. März jeweils 20 Uhr | Tickets
Den Artikel von Sabine Leucht gibt es in der Nummer 137

FABIAN ODER: DER GANG VOR DIE HUNDE

fabian

Anton Nürnberg | © Arno Declair

Philipp Arnold implantiert den Krieg in der Ukraine in Erich Kästners »Fabian«.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 4. März | 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Sabine Leucht

Dienstag, 5. März
DAS SCHLOSS
Verwirrend und komisch: Karin Henkel inszeniert Kafkas Roman »Das Schloss«.
Residenztheater | 5. März, 2., 9. April | 19.30 Uhr | 10. März | 16 Uhr | 17. März | 18.30 Uhr | 25. April | 20 Uhr | Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 138

PAINTED IN MUNICH
Die Galerie Rupert Walser präsentiert eine feine Schau Münchner Gegenwartskunst.
Galerie Rupert Walser | Fraunhoferstr. 19 | bis 8. März | Di bis So 10–20 Uhr sowie nach Vereinbarung: 089 2011515
Den Artikel von Erika Waecker-Babnik gibt es in der Nummer 137

LAND
Christoph Frick und Lothar Kittstein verschneiden drei Generationen Bauernleben in den Kammerspielen.
Kammerspiele | 5., 6. März. | 19.30 Uhr | Tickets: 089 23396600
Den Artikel von Anne Fritsch gibt es in der Nummer 138

GÜNTER FRUHTRUNK. DIE PARISER JAHRE (1954–1967)
HOMMAGE À GÜNTER FRUHTRUNK

günter fruhtrunk

Günter Fruhtrunk: »Energiezentrum« | 1960–1964 | Acryl auf Leinwand, 149,5 × 157 cm | Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Foto: Lenbachhaus, © VG Bild-Kunst Bonn, 2022

Vor hundert Jahren wurde der Münchner Künstler Günter Fruhtrunk geboren. Das Lenbachhaus widmet sich seinen frühen Jahren.
Städtische Galerie im Lenbachhaus | Luisenstr. 33 | bis 7. April 2024 | Di–So 10–18 Uhr, Do/Fr bis 20 Uhr
Hier der Artikel von Thomas Betz

GLITCH. DIE KUNST DER STÖRUNG

glitch

Pipilotti Rist: »I’m Not the Girl Who Misses Much« 1986 | 1-Kanal-Video | Sammlung Goetz München © VG Bild-Kunst, Bonn 2023. Courtesy the artist, Hauser & Wirth und Luhring Augustine

Mit der Ausstellung »Glitch« nimmt die Pinakothek der Moderne die Kunst der Störung in den Blick.
Pinakothek der Moderne (Saal 21–26) | Barer Str. 40 | bis 17. März | Di bis So 10–18, Do 10–20 Uhr | Artist Talks: 29.2., jew. 19 Uhr | Kuratorinnenführung:18.2., 14.3., jew. 18.30 Uhr | Filmreihe im City Kino: ab 16.1., jew. Dienstag, 20 Uhr | der schöne Katalog (DISTANZ Verlag, 292 Seiten, 191 Abb.) kostet 42 Euro | weitere Termine
Hier der Artikel von Erika Wäcker-Babnik

»MARSEILLE 1940« – UWE WITTSTOCK IM GESPRÄCH MIT AXEL HACKE
Uwe Wittstock widmet sich in seinem neuen Buch »Marseille 1940« dem »Drama der zweiten Flucht« von deutschen Kunstschaffenden aus dem besetzten Frankreich. Im Literaturhaus spricht er mit Axel Hacke über sein Buch.
Literaturhaus München | 5. März | 19 Uhr | Lesung: Katja Amberger
Den Artikel von Florian Welle gibt es in der Nummer 138

FURCHTLOS DURCH DEN ALLTAG
Das wünscht sich Jule Ronstedt vom Publikum in ihrer Inszenierung »Furchtlos durch den Alltag«.
Kulturbühne Spagat | Bauhausplatz 3 | 5., 8., 9., 14., 15., 22., 23. März | 20 Uhr | Tickets: 089 540463747 | karten@kulturbuehne-spagat.de
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 138

Mittwoch, 6. März
DER GUTE GOTT VON MANHATTAN
Im Teamtheater versucht sich Jakoub Eisa an Ingeborg Bachmanns »Der gute Gott von Manhattan«.
Teamtheater Tankstelle | Am Einlaß 2 a | bis 23. März | Mi bis Sa 20 Uhr | Tickets: 089 2604333
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 138

ERFOLG

erfolg

Die Münchner Society hält dicht zusammen gegen Martin Krüger (Thiemo Strutzenberger, im weißen Hemd). Nur Johanna (Liliane Amuat, Mi.) steht zu ihm | © Birgit Hupfeld

München vor 100 Jahren: Stefan Bachmann inszenierte Feuchtwangers Roman »Erfolg« als grotesk-gruselige Revue. Ziemlich großartig.
Residenztheater | 6. März | 19 Uhr | Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz</a

Donnerstag, 7. März
ALAIN ROCHE: WHEN THE SUN STANDS STILL
Der Schweizer Pianist Alain Roche spielt ein halbes Jahr lang frühmorgens ein Konzert, kopfüber von Sonnwende zu Sonnwende.
Konzerthausbaustelle im Werksviertel | 22. Dez 2023 bis 20. Juni 2024 | jeweils vor Sonnenaufgang | Eintritt frei wählbar, Anmeldung erwünscht unter office@werksviertel-kunst.de

STEPHANIE MARX UND CHRISTIAN RÖSNER: »MENSCH–TIER–MASCHINE« (bis 17. März 2024)
Das Verhältnis vom Menschen zum Tier ist von jeher ambivalent. Tiere werden von den Menschen gefürchtet, ausgebeutet, getötet und verwertet, aber auch gehegt und geliebt. Stephanie Marx und Christian Rösner spielen auf inhaltlicher und formaler Ebene mit den zahlreichen Facetten der zwiespältigen Mensch­Tier­Beziehung. Während Stephanie Marx in ihren meisterhaften Drucken und Linolschnitten Tiere mit Maschinen verquickt, stellt Christian Rösner in seinen Skulpturen unser hierarchisch geprägtes Verhältnis zum Tier in Frage. (Christiane Pfau)
Neue Galerie Dachau | Di bis So und Feiertag 13–17 Uhr | Konrad-Adenauer-Str. 20, 85221 Dachau

AGAMEMMNON
Anstrengend, aber spannend: Ulrich Rasche inszenierte Aischylos’ Tragödie »Agamemnon«.
Residenztheater | 7. März | 19.30 Uhr | Tickets: 089 21851940

DIE ZOFEN

die zofen volkstheater

Illusion von Harmonie (v.l.): Claire (Jakob Immervoll), die Gnädige (Silas Breiding) und Solange (Lukas Darnstädt) | © Sebastian Arlt

Lucia Bihler verlegt den Klassenkampf in Jean Genets »Die Zofen« in eine Showkulisse.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 7., 25. März | 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Anne Fritsch

SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS: ROBIN TICCIATI & VILDE FRANK
MÜNCHNER PHILHARMONIKER: KORNGOLD, WEILL, GERSHWIN, BERNSTEIN
Sowohl die Münchner Philharmoniker, als auch das BRSO schauen im März über den orchestralen Tellerrand in Richtung Jazz.
Herkulessaal | Hofgartenstr. (Residenz) | 7., 8. März | 20 Uhr | Tickets: 089 590010880
Isarphilharmonie HP8 | Hans-Preißinger-Str. 8 | 16., 17. März | 19 Uhr, 11 Uhr | Tickets: 089 54818181
Den Artikel von Rita Argauer gibt es in der Nummer 138

Freitag, 8. März
ABE FRAJNDLICH. CHAMELEON
Geschichten in einem Blick: Das Kunstfoyer zeigt die humorvollen und virtuosen Fotos von Abe Frajndlich.
Kunstfoyer | Maximilianstr. 53 | bis 1. April |täglich, 9.30–18.45 Uhr | Eintritt frei

ALFRED DORFER: »GLEICH« (bis 11. März)
Wer »Indien« mit Josef Hader und Alfred Dorfer liebt, hat im März Chancen auf Wiederbegegnungen: Wien 1: Alfred Dorfer, gekürt mit fast allen wichtigen Kabarettpreisen, wechselt seine Identität mit gefälschten Wikipediaeinträgen, vertraut auf Schutzengel, die Bier servieren, und träumt von Medizinern, die mit Unterschenkelknochen Baseball spielen. »Wo waren wir? Bei den Sonnenblumen. In meiner ersten Pantomimestunde mussten wir Sonnenblumen spielen. Ich war eine gute Sonnenblume.« (Christiane Pfau)
Lustspielhaus | Occamstr. 8 | 20 Uhr, So 19.30 Uhr | Termine und Tickets

»UND IMMER WIEDER ÜBER DIE LIEBE«
Internationaler Frauentag! Im Salon der Tolstoi-Bibliothek treffen sich heute die Sopranistinnen Natalia Kogan und Larissa Weigend mit Genrich Kogan am Bass und Boris Kogan am Klavier. Auf dem Programm stehen Liebeslieder von Peter Tschaikowskij, Michail Glinka, Sergei Rachmaninov, Isaak Dunaevskij und weiteren Komponisten, die ihre Zuneigungen musikalisch notiert haben. Die Moderation übernimmt Claudia Gluchov. Sie findet diesmal in deutscher Sprache statt, damit auch alle alles verstehen. (Christiane Pfau)
Tolstoi-Bibliothek | Aldringenstr. 4 | 19 Uhr | Tickets: Abendkasse

JOAHANN SEBASTIAN BACH: ZANAIDA
Johann Christian Bachs Oper »Zanaida« im Prinzregententheater mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding und dem Münchner Rundfunkorchester.
Prinzregententheater | Prinzregentenplatz 12 | 8., 12., 16. März | 19.30 Uhr | 10. März | 18 Uhr | Tickets: 089 21851970
Den Artikel von Klaus Kalchschmid gibt es in der Nummer 138

FRAU SCHMIDT UND DAS KIND AUS CHARKIW
Anne Habermehl verschränkt in »Frau Schmidt und das Kind aus Charkiw« zwei Zeitebenen.
Kammerspiele | 8. März | 20 Uhr | Tickets 089 23396600

Samstag, 9. März
FASTFOOD IMPROCUP
Wirtshaus im Schlachthof | Zenettistr. 9 | 9. März, 20. April, Halbfinale: 11. Mai, Finale: 15. Juni | 20 Uhr | Tickets: 089 74747255
Vier Jahre gab es keinen Wettbewerb, aber 20 Jahre nach dem ersten fastfood IMPROCUP wird es wieder sportlich. In vier Runden messen sich Improvisationstheater aus dem deutschsprachigen Raum in K.-o.-Kämpfen, um nach dem Halbfinale dann am 15. Juni das beste Improtheater zu
küren. Beim ersten Viertelfinale am 27. Januar treten die Münchner Wilderer gegen das österreichische Duo Kana Da an. Dann wird sich zeigen, wer von ihnen in mehreren Runden nach den Stichworten und Vorgaben eines Zufallsgenerators die witzigste und geistesschärfste Spielszene hinlegt und den Gegner in die Schranken weist. Weiter geht es am 24. Februar mit Tsurigo und Grant Charmant. Am 9. März fordern dann die Englisch Lovers die Düsseldorfer Rheintöchter heraus, bevor sich am 20. April Bemme Melange und NordSüd messen. (Christiane Wechselberger)

WAS IHR WOLLT

was ihr wollt

Malvolio (Steffen Link) überrascht Olivia (Liv Stapelfeldt) | © Arno Declair

Christian Stückl inszeniert Shakespeares »Was Ihr wollt« als neonbuntes Inselparadies mit lauter Verrückten.
Volkstheater | Tumblinger Str. 29 | 9., 10. März | 19.30 Uhr | Tickets: 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

PENIS – EINE UMARMUNG
Sabine Leucht sprach mit den Münchner Schauspielerinnen undTheatermacherinnen Lucy Wirth und Ines Hollinger über ihr erstes gemeinsames Stück »Penis – eine Umarmung«.
HochX | Entenbachstr. 37 | 9., 11. März | 20 Uhr | 10. März | 16 Uhr (Kinderbetreuung möglich, bitte anmelden) | Tickets: 089 90155102
Das Interview von Sabine Leucht finden Sie in der Nummer 138

JOSEF HADER: »HADER ON ICE« (auch 10. März)
Und hier geht’s gleich weiter mit der Wiederbegegnung: Wien 2: »Immer is irgendwas. Entweder die Füße schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg ich wieder keine Luft, wenn ich FEUILLETONschneller geh. Oder ich hab einen Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind zu eng. Was is das bitte? Und die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zu! Seit ich nimmer aus dem Haus geh.« (Christiane Pfau)
Lustspielhaus | Occamstr. 8 | 20 Uhr | Tickets

Sonntag, 10. März
ENSEMBLE VERVE: »SCHWARZE ERDE«
Yusi Chen (Violine) und Suyang Kim (Klavier) haben ein Programm mit selten gespielten Stücken von Giya Kancheli, Fazil Say und Sofia Gubaidulina zusammengestellt, in denen die thematische Düsternis von musikalischen Lichtblitzen durchbrochen wird. Der Grenzgänger Kancheli zweifelt am so genannten Fortschritt, Fazil Say verbindet Volksmusik mit Jazz-Elementen und Gubaidulina sucht die Gefahr und lässt die Phantasie frei. Die Linzerin Suyang Kim machte ihr Diplom an der Anton Bruckner-Privatuniversität und spielt in wechselnden Formationen Raritäten der Musiklite-ratur. Yusi Chen studierte an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin und ist seit 2008 als 1. Geiger bei den Münchner Philharmonikern engagiert. (Christiane Pfau)
Schwere Reiter | Dachauer Str. 114 | 20 Uhr
Tickets

TERVUREN. EINE BELGISCHE KÜNSTLERKOLONIE MENSCH–TIER–MASCHINE
Gemälde der belgischen Künstlerkolonie Tervuren sind in Dachau zu Gast.
Gemäldegalerie Dachau | Konrad-Adenauer-Str. 3 | bis 10. März | Di–Fr. 10–18 Uhr, Fr/Sa/So/Fei 13–17 Uhr | Der Katalog kostet 17 Euro
Neue Galerie Dachau | Konrad-Adenauer-Str. 20 | bis 17. März | Di–So, Feiertag 13–17 Uhr

Montag, 11. März
MITLÄUFER
»Mitläufer« wühlt in der Geschichte des Bayerischen Staatstheaters während der NS-Diktatur und hat den Mut, Ungewissheiten stehen zu lassen.
Marstall | 11., 21. März | 20 Uhr | Tickets: 089 21851940

Dienstag, 12. März
53. INTERNATIONALE JAZZWOCHE BURGHAUSEN
Die Jazzwoche Burghausen wagt in ihrer 53. Ausgabe wieder mehr Jazz. Das könnte eine Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln werden.
Burghausen, Wackerhalle u.a. | Johannes-Hess-Str. 24 u.a. | 12.–17. März | verschiedene Zeiten | Tickets: 08677 91646333
Den Artikel von Jürgen Moises finden Sie in der Nummer 138

KUCKUCK – THEATERFESTIVAL FÜR ANFÄNGE(R)
Das KUCKUCK-Festival für die Allerkleinsten widmet sich dem Elementaren undschwärmt in die Stadt aus.
Schauburg, Evangelische Familienbildungsstätte, HochX, HP8 | 12.–22. März | Tickets: 089 23337155, 23322347, 5522410
Den Artikel von Sabine Leucht finden Sie in der Nummer 138

Mittwoch, 13. März
WITCHES IN EXILE
FOTOGRAFIEN VON ANN-CHRISTINE WOEHRL
Ann-Christine Woehrl hat Frauen in Ghana fotografiert, die Opfer des kollektiven Wahns geworden sind.
Museum Fünf Kontinente München | Maximilianstr. 42 | bis 5. Mai | Di-So 9.30-17 Uhr
Den Artikel von Barbara Knopf finden Sie in der Nummer 138

Donnerstag, 14. März
FLATZ – SOMETHING WRONG WITH PHYSICAL SCULPTURE
Für seine Kunst geht Wolfgang Flatz seit Jahrzehnten an seine körperlichen Grenzen. Jetzt wollte der gebürtige Österreicher live seine Haut versteigern lassen – doch es kam anders. Dafür steht der Mensch als Kunstwerk im Zentrum seiner Werkschau in der Pinakothek der Moderne. Das ist anrührend, aufregend und aufrüttelnd.
Pinakothek der Moderne | Barer Str. 40 | bis 5. Mai | täglich außer Mo 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr | Termine: Am 11. April, xxx Uhr, zelebriert Flatz seine Live-Performance »Horse« (2006), bei der unbekleidet auf einem Podest mit dem Rücken zum Publikum steht, während in einem Videoloop an der Wand ein Film zu sehen ist, in dem auf einem Schlachthof Pferde mit einem Bolzenschuss getötet werden. | 7. März/x. April: Screening der Performancefilme im Ernst von Siemens-Auditorium, 19 Uhr, Eintritt frei
Den Artikel von Gabi Czöppan finden Sie in der Nummer 138

Freitag, 15. März
LEO VON KÖNIG. LIEBE, KUNST & KONVENTIONEN
MATHILDE VON KÖNIG-TARDIF. PANOPTIKUM DER GESELLSCHAFT UM 1900
Das Buchheim Museum widmet der Wiederentdeckung des einst berühmten Malers Leo von König. Und im Ortsmuseum Tutzing kann man in einer kleinen Ausstellung erstmals der vergessenen Künstlerin Mathilde Tardif begegnen, Königs erster Frau.
Buchheim Museum | Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried
bis 7. April | Di–So/Fei 10–17 Uhr | Führung mit Dr. Dominik von König: 16. 3., 14 Uhr
Ortsmuseum Tutzing | Graf-Vieregg-Str. 14 (Thomaplatz, am See), 82327 Tutzing | bis 19. Mai | Mi, Fr/Sa/So 14–17 Uhr
Die Begleitpublikation von Ingrid van der Dollen (128 S., Edition Josef Hierling) kostet im Museum 10 Euro

TRUGSCHLUSS: »BECOMING ANIMAL« (auch 16. März)
Das Münchner Kulturkollektiv trugschluss feiert seinen zehnten Geburtstag mit zwei Konzerten unter dem Motto »Zum Tier werden«. Ane Marthe Sørlien Holen, Mathias Lachenmayr, Marina Schlagintweit und Daan Wilms führen 18.7.2024 Werke des dänischen Komponisten Simon Løffler auf, der in seinen Kompositionen auskundschaftet, wie sich tierische Verhaltensweisen in Partituren, eigens angefertigtes Instrumentarium und Kostüme übersetzen lassen. An zwei Abenden werden die Grenzen zwischen Mensch und Tier neu abgesteckt – poetisch und schrill, zurückhaltend und laut, immer jedenfalls fern üblicher Konzert- und Hörgewohnheiten. Hauptact des Programms ist ein Ensemblestück, in dem das Publikum in einen in Schwingungen versetzten Holzstab beißt, um den Schall der gespielten Klänge wahrzunehmen. (Christiane Pfau)
PATHOS theater | 20 Uhr | Dachauer Str. 110 d | Tickets

LUKAS-CHOR: BACH, JOHANNES-PASSION
Dies ist der letzte Termin des Lukas-Chors, bevor die Lukaskirche wegen der anstehenden Sanierung geschlossen wird. Unter Leitung von Tobias Frank gibt es heute zwei Konzerte: nachmittags das Familienkonzert mit Musik von Johann Sebastian Bach, dessen Musik wie eine raffinierte Sprache funktioniert. Hinter jedem Instrument und jedem Klang verbirgt sich etwas Besonderes. Tobias Frank führt die jungen Zuhörer (und ihre Eltern) mit leichter Hand und begleitet vom Chor, dem Orchester und den Solisten des Abendkonzerts in die musikalischen Geheimnisse der Johannes-Passion ein. Abends steht dann die komplette Johannes-Passion auf dem Programm, mit der Bach Trauer, Trost, Liebe und Hass auf einzigartige Weise musikalische Gestalt verleiht. (Christiane Pfau)
St. Lukas am Mariannenplatz | 16 Uhr (Familienkonzert, ab 6, Eintritt für Kinder und Jugendliche frei) und 20 Uhr | Tickets: www.lukas-chor.de Das Ticket für das Abendkonzert berechtigt zum Besuch beider Veranstaltungen

Samstag, 16. März
KAFKAMASCHINE
TamS | Haimhauserstr. 13 a | 16.–23. März, 3.–13. April, 1.–11. Mai | Mi bis Sa 20 Uhr | Tickets: 089 345890
Der Kaffeevollautomat hat in den letzten Jahren mehr und mehr die alte Filterkaffeemaschine in den Büros und heimischen Küchen ersetzt. Da ist es nur folgerichtig, dass das TamS Theater im künstlerischen Bereich mit der »Kafkamaschine« einspringt, einem echten Theatervollautomaten. Den hat Regisseur Lorenz Seib erfunden. Ein Apparat vonseltsamer Schönheit, der eine Macht ausstrahlt, die für die Schauspielerinnen Irene Rovan und Lena Vogt undurchschaubar ist. Die beiden hängen von der Willkür der
Maschine ab. Wie die Protagonisten in Kafkas Texten. Aufder Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels graben die Schauspielerinnen immer tiefer im Werk des Autors und stoßen dabei auf Merkwürdigkeiten und Missverständnisse. Eine Katze verhilft einem kleinen Jungen zum Amt des Londoner Bürgermeisters, eine Ohnmacht kommt zu Besuch, der Himmel glaubt nicht an die Existenz von Krähen und das achte Weltwunder bleibt leider weitgehend unauffindbar. Kafkas Welt, durch den Theatervollautomaten gedreht, erweist sich zuweilen als erstaunlich komisch. (Christiane Wechselberger)

DER KARL, DER POSA UND DER PHILIPP UND DIE SACHE MIT DER EBOLI
Theater viel Lärm um Nichts | Pasinger Fabrik | bis 17. Mai | Do bis Sa 20 Uhr (nicht 28.–30. März, 20. April) | Tickets: 089 82929079
»Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt«, schrieb Schiller. Dann werden diese Träume
gegenwärtig massenweise geträumt. Denn Gedankenfreiheit geben viele Machthaber nah und fern gar nicht gerne. Auch König Philipp, von Gottes Gnaden allerkatholischste Majestät von Spanien in »Don Karlos« nicht. Trotzdem sucht er den Menschen und letztlich Freundschaft ausgerechnet bei Marquis Posa, dem Freigeist, der sich eine Welt ohne Machtmissbrauch wünscht und für den die Zeit noch nicht reif war im 16. Jahrhundert. Der ist befreundet mit Philipps ungeliebtem Sohn Karlos, dem der Vater die Frau ausgespannt hat. Wegen dieser Elisabeth ist Karlos stinksauer auf den Vater. Also planen Posa und Karlos, den König zu stürzen. Die Geschichte geht gar nicht gut aus. Nur die Freundschaft zwischen Posa und Karlos erweist sich als haltbar. Zumindest bis zum Tod des einen. Das Pasinger Theater Viel Lärm um Nichts bringt seine Version des Schiller-Stoffs in reduzierter Besetzung auf die Bühne und fragt in »Der Karl, der Posa und der Philipp und die Sache mit der Eboli«: Wie halten wir es mit Schillers Idealen? (Christiane Wechselberger)

Sonntag, 17. März
CONCIERTO MÜNCHEN: »D’ARTAGNAN UND DIE DREI MUSKETIERE«
Einer für alle und alle für einen! Dieser Losung folgen der junge D’Artagnan und seine Freunde, die drei Musketiere Aramis, Athos und Porthos. Ihr Auftrag: Sie sollen die Ehre der Königin und ihre Juwelen vor dem Kanzler Richelieu retten. Ob es ihnen gelingen wird? Unterhaltsamer Geschichtsunterricht mit dem Diogenes Quartet, das den Roman von Alexandre Dumas mit Ludwig van Beethovens Musik neu interpretiert. (Christiane Pfau)
Gasteig, HP8 / Saal X | Hans-Preißinger-Str. 8 | 11 Uhr und 14 Uhr | Tickets: MünchenTicket | ab 6

ATHENA
Im Marstall vervollständigt Robert Borgmann mit seiner rätselhaften Installation »Athena« die Orestie-Trilogie des Staatsschauspiels.
Marstall | 17., 18., 24., 25. März, 4., 5. April
20 Uhr (So 19 Uhr) | Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Nummer 138

Montag, 19. März
LINA LAPELYTE: »COPPER LICK«
Die litauische Künstlerin Lina Lapelytė gewann 2019 bei der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für ihre sensationelle Menschen-am-Strand-Installation, die ebenso lebende Skulptur wie Klangraum war. Das neue Projekt »Copper Lick« an der Isar ist erneut ein Klangraum mit Performances. Über den Zeitraum von 90 Tagen stellt sie in einem wöchentlichen Ritual eine monumentale Komposition für Kirchenglocken aus der Frauenkirche, St. Lukas, St. Maximilian, St. Nikolai am Gasteig, der Loretokapelle am Gasteig und St. Johann Baptist in Haidhausen dem Gesang menschlicher Stimmen gegenüber, ergänzt von einer Steinskulptur, deren parabolische Form die Glockenklänge der jeweiligen Umgebung reflektiert. (Christiane Pfau)
Eröffnung: 19.3., Kabelsteg | 17 Uhr | wöchentliche Performance: immer Dienstag, 17 Uhr | verschiedene Orte

Donnerstag, 21. März
THE WASTE LAND (bis 23. März)
whiteBOX | Werksviertel-Mitte, Atelierstr. 1 | 20 Uhr | Tickets
Axel Tangerding, der Gründer und Leiter des Meta Theaters in Moosach bei Grafing, nimmt den Titel von T.S. Eliots Langgedicht »The Waste Land« ganz wörtlich. Louis Panizza hat ihm für seine Inszenierung einen wüsten, archaischen Raum aus Gipsplatten geschaffen, an denen Multiinstrumentalist Ardhi Engl und Schauspielerin Nicole Kleine sich abarbeiten können. Frei nach dem Motto »Unterm Pflaster liegt der Strand« kommen Relikte aus früheren Zeiten zum Vorschein, hatte Eliot doch Einflüsse von Dante, Ovid, Shakespeare oder Baudelaire, die Musik Wagners oder Stimmen aus Londoner Pubs in sein Werk über die Vereinzelung des Menschen und die Leere nach dem großen Töten des Ersten Weltkriegs. (Christiane Wechselberger)

Freitag, 22. März
WINNIE SUCHT DAS GLÜCK (UND EINE BEZAHLBARE WOHNUNG IN MÜNCHEN)
Schwere Reiter | Dachauer Str. 114 a | 20 Uhr (So 18 Uhr) | Tickets: ticket@pathosmuenchen.de
Wollen wir realistisch sein: Eher findet man das Glück als eine bezahlbare Wohnung in München. Das weiß auch Winnie, die Protagonistin von Katja Brenners Performance »Winnie sucht das Glück«. Augen schließen und auf glückliche Tage warten, wie das noch bei Samuel Becketts Figuren geklappt hat, funktioniert nicht. Auf der Suche nach Hoffnung und einer Wohnung streift Winnie durch die Trümmerlandschaft ihres Lebens. Vor allem für Frauen ist nicht nur in einer unsicheren Zukunft die Suche nach einem sicheren Platz zum Leben ein Kampf. Katja Brenner stellt in ihrer neuesten Arbeit Fragen: Reicht die Rente für die Miete? Wer muss später im Auto leben, oder auf der Straße? Lassen wir für Geld alles mit uns machen oder haben wir tief drinnen doch noch eine Haltung? Ist es schon zu spät, für eine solidarische Stadt zu kämpfen? Oder gibt es mehr Raum für Dinge, aus denen sich kein Kapital schlagen lässt, als wir denken? Aufhänger dafür war vor allem eine Erfahrung im Rahmen ihrer 2021 geplanten Produktion »Ku:bik«. Darin
sollte die Frage aufgeworfen werden, wem der öffentliche Raum gehört. Manche meinen ja: den Bürgern. Für Katja Brenner wurde diese Frage kurz vor der Premiere radikal beantwortet: dem Kapital. Der geplante Aufführungsort von »Ku:bik« auf der Wiese hinter der Glyptothek war durch eine Veranstaltung der umstrittenen IAA vollkommen verwüstet und unbespielbar geworden. »Winnie« führt die Frage nach der Raumnutzung in dieser Stadt nun weiter. (Christiane Wechselberger)

Dienstag, 12. März
SPLIT & MERGE
Pathos und HochX machen mit einer internationalen Gastspielreihe erstmals gemeinsame Sache. Deren Produktionen enthüllen erstaunliche Zusammenhänge.
HochX | Entenbachstr. 37 / schwere reiter Halle | Dachauer Str. 114 | 9. Februar bis 23. März | Programm und Tickets hier und hier
Den Artikel von Sabine Leucht gibt es in der Nummer 137

Mittwoch, 13. März
MÜNCHEN DISPLACED. DER REST DER GERETTETEN.

münchen displaced

Gleb Bulanow vor seiner Wohnbaracke in Oberschleißheim, Fotografie, Ende der 1940er Jahre © Privatbesitz der Familie Bulanow

»München Displaced« veranschaulicht das Lager- und Übergangsleben von Schoah-Überlebenden.
Jüdisches Museum | St.-Jakobs-Platz 16 | bis 17. März | Di bis So 10–18 Uhr Führungen: Hier und hier
Hier der Artikel von Eva-Elisabeth Fischer

Donnerstag, 14. März
SWITZERLAND
In Johanna Murray-Smith’ »Switzerland« schreibt Patricia Highsmith einen neuen Roman – vielleicht.
Hofspielhaus | Falkenturmstr. 8 | 14. März, 5., 6. April | 20 Uhr | Tickets: 089 24209333
Den Artikel von Anne Fritsch gibt es in der Nummer 137

MINUTEMADE
Im März gibt es wieder das erfolgreiche »Minutemade«-Format des Gärtnerplatz-Ensembles.
WERK7theater | Speicherstr. 22 | ACT ONE: 14. März | ACT TWO: 21. März | ACT THREE: 28. März | 20 Uhr | Tickets
Den Artikel von Regina Wegner gibt es in der Nummer 138

Freitag, 15. März
ALEXANDER WENZLIK: DIONYZOÉ
schwere reiter | Dachauer Str. 114a | 15./16. März | 20 Uhr | Tickets
Den Artikel von Sabine Leucht gibt es in der Nummer 138

THE ATOMIC CAFÉ LIVE: DIE PROKRASTINATION
Das Atomic Café existiert wieder, als Veranstaltungsreihe im Fat Cat mit Bands wie Die Prokrastination.
Live/Evil im Fat Cat | Rosenheimer Str. 5 | 15. März | 21 Uhr | Tickets: 089 54818181
Den Artikel von Dirk Wagner gibt es in der Nummer 138

LOUISE JALLU
Die französische Bandoneonistin Louise Jallu kennt zwar ihren Tango, versteht das Instrument aber stilistisch viel weiter gefasst.
Jazzclub Unterfahrt | Einsteinstr. 42 | 15. März | 20.30 Uhr | Tickets: 089 4482794
Den Artikel von Ralf Dombrowski gibt es in der Nummer 138

Samstag, 16. März
RAUM O – RASTHOFER/NEUMAIER
Das Münchner Künstlerduo Rasthofer/Neumaier hat im Innenhof der Glyptothek die mobile Skulptur »Raum O« aufgestellt – ein mobiles, modulares und benutzbares Objekt.
Glyptothek, Innenhof | Königsplatz 3 | bis 14. April | täglich außer Mo 10–17 Uhr, Do bis 20 Uhr
Den Artikel von Joachim Goetz gibt es in der Nummer 138

Sonntag, 17. März
ÜBER MENSCHEN

über menschen

Grau in Grau auf dem Dorf (v.l. Pola Jane O’Mara, Julian Gutmann,
Steffen Link, Maral Keshavarz) | © Gabriela Neeb

Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 17. März | 19.30 Uhr | Tickets: 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Donnerstag, 21. März
STRASSENMUSIK – FAHRENDE MUSIKANTEN UND IHRE INSTRUMENTE

straßenmusik

Die Zampogna, Sackpfeife auf Straßen Italiens | © Bastian Krack

Des einen Freud, des and’ren Leid – das Bayerische Nationalmuseum widmet Straßenmusikanten eine Ausstellung.
Münchner Stadtmuseum | St.-Jakobs-Platz 1 |
bis 31. März 2024 | Di bis So 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr | Tickets: 089 23322370
Hier der Artikel von Joachim Goetz

Freitag, 22. März
SOUNDING SITUATIONS: MERGE
Das Musikheater »Merge« verbindet München und Burundi, live mit der Performance von Sounding Situations im HochX.
Theater HochX | Entenbachstr. 37
22., 23. März | 20 Uhr | Tickets: Abendkasse, hier und hier
Den Artikel von Dirk Wagner gibt es in der Nummer 138

LURA
Ampere | Zellstr. 4 | 20 Uhr | Tickets: 089 54818181
Ein musikalischer Geheimtipps sind die Kapverden nicht mehr. Da hat Cesaria Evora als Grande Dame der Mornas ganze Arbeit geleistet. Denn ihre Konzerte mit eigenen und traditionellen Liedern der atlantischen Inselgruppe auf der Höhe des Senegals gehörten in den späten Neunzigern zu den Headlinern vieler weltmusikalischer Festivals. Sie bereitete mit ihrer Musik den Weg für jüngere Künstler und Künstlerinnen, die inzwischen die kapverdische Songwelt weiterentwickeln. Lura zum Beispiel stammt eigentlich aus Portugal. Als Kind kapverdischer Eltern sieht sie sich jedoch in einer Traditionslinie, die an die Rhythmen und Stimmungen von Mornas, Funaná und Batuku anknüpft, um sie mit aktuellem Popsound zu modernisieren. Tanzbarkeit und Ausgelassenheit liegen ihr derzeit mehr als die Melancholie, die als Stilerbe der portugiesischen Kolonialzeit manche Lieder der Kapverden geprägt hat. Überhaupt geht es Lura in ihrer Musik um das Leben und dessen Schönheit, was sie mit ihrem aktuellen Album »Multicolor« feiert. Und damit ist die faszinierende Sängerin auf Tournee und macht im Ampere, dem Club der Muffathalle Station. (Ralf Dombrowski)

Samstag, 23. März
BUDDENBROOKS
Bastian Kraft verräumt in seinen »Buddenbrooks« die Figuren von Thomas Mann im Bühnensetzkasten.
Residenztheater | 23., 30. März | 19.30 Uhr | Tickets: 089 21851940

Sonntag, 24. März
DAS GROSSE HEFT

das große heft

Verlorene Jugend: Julian Gutmann, Max Poerting, Ruth Bohsung, Nina Steils, Jonathan Müller (v.l.) | © Sandra Then

»Das große Heft« von Ágota Kristóf ist harte Kost und starke Kunst.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29 | 24. März | 20 Uhr | Tickets 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Montag, 25. März
IM MENSCHEN MUSS ALLES HERRLICH SEIN
Jan Bosse inszeniert Sasha Marianna Salzmanns Roman »Im Menschen muss alles herrlich sein« als Schauspielerfest.
Kammerspiele | 25. März | 19.30 Uhr | Tickets: 089 23396600trong>

Freitag, 29. März
HENNINGS SIEVERTS: BASSOLO
Der Bassist Henning Sieverts hat ein Soloalbum aufgenommen und stellt es im schwere reiter vor. Nicht nur für Spezialisten.
schwere reiter | Dachauer Str. 114a | 29. März | 20 Uhr | Tickets: Abendkasse
Den Artikel von Ralf Dombrowski gibt es in der Nummer 138

Donnerstag, 18. April
TSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN

alexei ratmansky

Alexei Ratmansky | © Fabrizio Ferri

Eine Begegnung mit dem russisch-ukrainischen choreografen Alexei Ratmansky beim Bayerischen Staatsballett
Nationaltheater | 18. April | 19.30 Uhr | Tickets: 089 21851920
Hier das Interview von Eva-Elisabeth Fischer

Freitag, 19. April
KARL ALFRED SCHREINER: »PEER GYNT«
ANGELIN PRELJOCAJ: »LE PARC«

peer gynt

»Le Parc« | © Nicholas MacKay /»Peer Gynt« © Marie-Laure Briane

Zwei Ballettpremieren: am Gärtnerplatz hat Karl Alfred Schreiner einen neuen »Peer Gynt« kreiert, und das Bayerische Staatsballett präsentiert Angelin Preljocajs »Le Parc» von 1994, .
Gärtnerplatztheater | Altersempfehlung ab 13 Jahren |Tickets: 089 2185-1960
Nationaltheater | 19. April, 19.30 Uhr | Einführungen: 18.30 Uhr im 1. Rang, Vorraum zur Königsloge | Tickets: 089 2185-1920/-1940/-1960/-1970

Mittwoch, 31. Juli
JOHANN STRAUSS: DIE FLEDERMAUS

die fledermaus

Gabriel von Eisenstein (Georg Nigl) bandelt mit Rosalinde (Diana Damrau) im Champagnermodus an © Wilfried Hösl

Barrie Kosky hat sich an der Staatsoper die »Fledermaus« vorgenommen. Sie ist ihm gut gelungen.
Nationalteater | 31. Juli | 18 Uhr | Tickets: 089 21851920

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